Odysseus. Krieg. Entzug.

Eine theatrale Performance unter ärztlicher Aufsicht

10. – 13. Januar und 3. – 5. Mai 2013  20 Uhr im Theater unterm Dach

Beschreibt Homer in seinem antiken Epos den ersten Fall von posttraumatischer Störung? Die Irrfahrt des Kriegsheimkehrers Odysseus durch ein Collagen-Meer von bewegten Bildern, den antiken Versen des Homer und der Musik des griechischen Komponisten Giorgos Kyriakakis endet auf der Insel der Lotophagen.

Hier stürzt sich die Mannschaft nach zehn Jahren Krieg endlich in Rauschzustände und fällt dem Vergessen anheim. Drogentrip oder stationärer Reha-Aufenthalt? – Die Inszenierung von Miriam Sachs trifft auf Gäste aus Psychiatrie und Traumaforschung. Expertenlatein vs. antiker Hexameter. Eine Dokufiktion mit interdisziplinäre Auseinandersetzung.

 Ausschnitte aus der Voraufführung in der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin >>

Mit: Angelina Kartsaki, Liv Bronner, Giorgos Kyriakakis, Thomas Monn, Jürgen Ruoff, Miriam Sachs, Leo Solter, Peter von Strombeck | Prof. Hinderk M. Emrich / Prof. Dieter Naber | Regie/Film: Miriam Sachs | Musik: Giorgos Kyriakakis | Dramaturgie: Wenke Hardt | Choreografie: Silke Wiegand | Licht: Christian Maith | Kamera: Ingrun Aran, Mirko Grosch, Wenke Hardt, Miriam Sachs

Eine Produktion von ff-enterprise in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung und der Medizinische Hochschule Hannover. Gefördert vom Berliner Senat, Fonds darstellende Künste, Rudolf-Augstein-Stiftung, Kulturamt Treptow-Köpenick.

 

Voraufführungen

25.11.12. 20 Uhr: Kino Union (S-Bhf Berlin-Friedrichshagen)

12. Dezember 2012, 20 Uhr: Heinrich Böll Stiftung

Premiere

10.1. 2013  20 Uhr

Weitere Termine

11. – 13. Januar und 3. – 5. Mai 2013  20 Uhr: Theater unterm Dach, Danziger Str. 101  10405 Berlin, Karten unter  030-902953817